Seelsorgeeinheit Ries im Dekanat Ostalb
Mitteilungen für Kirchheim und Dirgenheim  Das Pfarrbüro für die Seelsorgeeinheit Ries hat seinen Sitz in Flochberg. e-mail-Adresse: MariaeHeimsuchung.Flochberg@drs.de Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Am Mittwoch und Freitag von 09.15 Uhr bis 13.15 Uhr. Herr Pfarrer Hubert Klimek Tel. 07362/3318 Herr Pfarrer Stanislaus Wojaczek aus Utzmemmingen, Tel. Nr. 09081/3758 Messintentionen können auf dem ausgelegten Formular bestellt werden und in den jeweiligen Sakristeien abgegeben werden. Man kann sie auch in den Pfarrbriefkasten in Kirchheim oder Flochberg einwerfen. Bitte beachten! Die Messintentionen rechtzeitig, spätestens jedoch 2 Wochen vor dem angegebenen Termin abgeben, nur so ist gewährleistet, dass sie im Riesboten erscheinen. Vielen Dank. Klosterkirche St. Maria Aus Sicherheitsgründen wird unsere Kirche bis auf weiteres geschlossen bleiben. Die Gottesdienste werden in dieser Zeit in der Stiftskapelle gefeiert. Wir bitten um Ihr Verständnis und um Beachtung!! Liebe Gemeinde Die Glocken unserer Kirchen laden Sie an jedem Sonntag um 10.00 Uhr zum Hausgottesdienst ein. Die Texte können sie auf unserer Homepage oder unter www.drs.de entgegen nehmen. Für alle, die keinen Internetzugang haben, legen wir Gebetszettel in der Kirche aus. Dort können Sie auch Weihwasser mitnehmen. Auch wenn wir gemeinsam keine Gottesdienste feiern dürfen, sind Sie alle in der Eucharistiefeier, die ich alleine ohne die Gemeinde feiere, mit eingeschlossen. Es gibt Möglichkeiten im Internet und Fernseher den Gottesdienst zu feiern. Nehmen Sie das Angebot an. Im Gebet sind wir in der schwierigen Zeit miteinander verbunden. Besonders denken wir an unsere Kranken und viele Betroffenen von der Corona Pandemie. Die Verstorbenen empfehlen wir der Barmherzigkeit Gottes. Ich wünsche allen viel Kraft und Mut in dieser nicht einfachen Zeit. Gott behüte Sie alle. Kirchheim – Münsterkapelle In Kirchheim am Ries haben Sie in der Münsterkapelle die Möglichkeit für ein persönliches Gebet. Dort besteht auch die Möglichkeit ein Opferlicht anzuzünden. Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinden St. Maria Kirchheim und St. Georg Dirgenheim In diesem Jahr kann ich Ihnen in der Osternacht und am hohen Osterfest kein fröhliches Halleluja zurufen, das Osterevangelium muss ich in der leeren Kirche singen, die Heilige Eucharistie vor leeren Bänken feiern. Es scheint, als überlagerten die Kartage das Osterfest. Während wir miteinander als gottesdienstliche Gemeinde froh, ja geschäftig der Osternacht und dem Ostersonntag sonst entgegen gingen, lähmt uns in diesen Tagen so vieles: wenn uns auch die Glocken einladend mahnen, kommen wir doch nicht zusammen; wenn auch Eucharistie gefeiert wird, so doch vor leeren Bänken; wenn in den Gebeten und Fürbitten aller gedacht wird, so sind Sie doch nicht anwesend. Es sind schwere Zeiten und da Sie wissen, wie wichtig mir die Eucharistie ist, wie gerne ich diese Kar- und Ostertage mit Ihnen gefeiert hätte, es ist nicht möglich und das Dunkel der Kartage, des Gründonnerstags und des Karfreitags liegt wie ein Schleier über uns allen und den gottesdienstlichen Feiern. Ich freue mich, dass so viele während des Tages den Weg in unsere Kirchen finden und dort im Gebet verweilen, eine Kerze entzünden und den Raum der Gegenwart Gottes als Trost und Hilfe in diesen Tagen erfahren. Das freut mich und zeigt auch die Verbundenheit untereinander im Glauben. Mit Ihnen allen war und bin ich verbunden, wenn ich auch vor leeren Bänken Eucharistie feiere und dabei weiß, wer wo gerne sitzen und mitfeiern würde, so sind Sie mir nah. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie in den Gottesdiensten und Gebeten mit eingeschlossen sind, dass der Gedanke des „stellvertretenden Betens und Gottesdienst-Feierns“ einen besonderen Klang in diesen Tagen hat. Unsere Kirchen werden zum Osterfest österlich geschmückt sein, die Osterkerze wird brennen (in Kirchheim in der Münsterkapelle), das Osterwasser ist geweiht, die Figur des Auferstanden besonders hervorgehoben. Nur wir feiern nicht miteinander! So reicht das Kreuz des Karfreitags in diesem Jahr weit in die Osterzeit hinein. Sie wissen, dass mir die Kinder im Gottesdienst wichtig sind, dass ich sie gerne an den Hochfesten beschenkt habe. Das will ich an diesem Osterfest auch tun – in anderer Weise, nicht persönlich und nicht nach dem Gottesdienst. Jedes Kind, das über Ostern, am Osterfest in die Kirche kommt, darf sich aus dem Korb, der beim Altar (Kirchheim in der Münsterkapelle) steht, einen Schoko-Osterhasen nehmen (bitte nur einen Osterhasen und nur für jedes Kind einen), ebenso sind geweihte Ostereier im Korb da (bitte auch hier nur ein Ei), damit uns doch alle greifbar eine Ahnung des Osterfestes geschenkt ist. Ich denke, Sie verstehen mich und nehmen meine Bitte an. Von Herzen darf ich Sie aber auch einladen, in irgendeiner Weise zuhause, allein oder mit Ihrer Familie, einen Gottesdienst im Fernsehen mit zu feiern; in diesen Tagen im privaten Gebet Ihre und die Situation der ganzen Welt auch betend vor Gott tragen. Vielleicht haben Sie eine kleine Osterkerze, die Sie dabei entzünden können. Ich kann nur sagen und Ihnen versprechen, dass ich in den Eucharistiefeiern, die ich, wie geschrieben, vor leeren Bänken feiere, was mir persönlich weh tut, mit Ihnen im österlichen Glauben verbunden bin, in dem Glauben, der uns zuruft: „Christus ist erstanden…!“ Und mein Glaube ist, dass es Ostern werden wird nach diesen dunklen Tagen, die uns so vieles auferlegen und noch mehr abverlangen. Noch einmal möchte ich Ihnen versichern, dass ich Ihnen allen im österlichen Glauben verbunden und nahe bin, wenn auch so manches Dunkel der Kartage noch auf uns lastet. In diesem Glauben an die Auferstehung erbitte ich Ihnen von Herzen ein gesegnetes Osterfest und rufe Ihnen aus nicht leichtem Herzen ein frohes „Christ ist erstanden von der Marter alle, des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis!“ zu. Von Herzen Ihnen, uns allen ein ganz anderes Osterfest, das uns aufgegeben ist. „Christus ist erstanden – ja, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!“ Gründonnerstag Am Abend des Gründonnerstags werde ich die Abendmahlmesse feiern in der wir an das Letzte Abendmahl Jesu und die Einsetzung der Eucharistie und der Priesterweihe denken. Alle Gemeindemitglieder werde ich in die Eucharistie mit einschließen. Um 19.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen die Ölbergandacht in Ihrer Hausgemeinschaft zu beten (GL 675, 3,6,8). Karfreitag Die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi werde ich stellvertretend für Sie alle feiern. In den großen Fürbitten werden wir dieses Jahr besonders für die Kranken, die Verstorbenen, die Trauernden und für alle, die sich in diesen Wochen für die Versorgung und das Wohl der Menschen besonders einsetzen, beten. Osternacht Die Osternacht wird auch, wie die anderen Gottesdienste, ohne Gemeinde gefeiert. In dieser Nacht werde ich alle Osterkerzen für die Seelsorgeeinheit weihen, die an Ostern in unseren Kirchen brennen werden. Sie dürfen das Licht mit nach Hause nehmen. Bringen Sie dazu bitte geeignete Kerzen mit. Ostersonntag „Halleluja – Jesus lebt“ Diese Botschaft werde ich in einer leeren Kirche verkünden. Nehmen Sie sie in Ihre Herzen auf. Besonders wenn Sie im Fernseher oder im Radio den Gottesdienst mitfeiern. Aufgrund der gegebenen Situation werden keine Osterspeisen geweiht. Hierzu ein Gebet, das Sie selber als Segensgebet zu Hause sprechen können: Herr, du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen und hast mit ihnen gegessen. Segne dieses Brot, die Eier und das Fleisch und sei beim österlichen Mahl in unseren Häusern unter uns gegenwärtig. Lass uns wachsen in der geschwisterlichen Liebe und in der österlichen Freude, der du lebst und Leben schenkst in alle Ewigkeit. Amen. Danach können Sie die Osterspeisen mit Weihwasser besprengen. Die Glocken Die Glocken unserer Kirchen sind in der Heiligen Woche von besonderer Bedeutung. In allen Gemeinden wird zum Gloria, wie üblich, an Gründonnerstag und in der Osternacht sowie am Ostersonntagvormittag das Vollgeläut eingeschaltet werden. Allen unseren Kirchengemeindemitgliedern und Gästen wünschen wir ein gesegnetes und gnadenreiches Osterfest. Jahresrechnung (Sachbuch) 2018 - Kirchheim Die Jahresrechnung (Sachbuch) 2018 der Kirchengemeinde St. Maria, Kirchheim am Ries liegt zur Einsichtnahme vom 23.03. bis 06.04.2020 im Pfarrbüro in Flochberg aus.